Zirkus Manegentraum

 

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Der Zirkus war bei uns! 

 

Wie bereits vor vier und vor acht Jahren war unser Zirkus-Projekt, was Bestandteil unseres Schulprogramms ist, wieder ein voller Erfolg.

 

Diesmal führten alle Klassen gemeinsam mit dem professionellen Zirkus Trumpf die Zirkusschule Manegentraum durch. 

 

Vom 02.11.10 - 05.11.10 wurden alle Kinder zu Akrobaten, Jongleuren, Luftartisten, Clowns, Beleuchtern, Vorhanghaltern und Zirkusdirektoren ausgebildet, je nach Talent.

 

Eigene Zirkusnummern, z.B. auf dem Einrad, konnten natürlich auch zur Perfektion gebracht werden. Die Schülerinnen und Schüler wurden klassenübergreifend in Neigungsgruppen während der Unterrichtszeit in einem richtigen zweimastigen Zirkuszelt auf dem unteren Schulhof, natürlich mit echten Requisiten und von richtigen Zirkusleuten, trainiert.

 

Der Schulbetrieb lief parallel weiter, jedoch nicht mit "normalem" Unterrichtsstoff, sondern mit Dingen rund ums Zirkuszelt.

 

Die Projektwoche endete natürlich mit Vorstellungen, die am Samstag und Sonntag (6.11. und 7.11.) stattfanden. An beiden Tagen war das Zirkuszelt bis auf den letzten Platz gefüllt.

 

Unser Förderverein unterstützte das Projekt finanziell und durch tatkräftige Eltern. Am Samstag stellte sich der Fördervereinsvorsitzende Frank-Peter Sette sogar mutig dem Messerwerfer (s. Foto).

 

Bereits zur Generalprobe besuchten uns über 100 Kinder aus den Oberadener Kindergärten, was uns ganz besonders gefreut hat. Herzlichen Dank!

 

Regina Kesting
Schulleiterin

 

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Die WAZ-Mediengruppe berichtete am 07.11.2010:

 

 

Bergkamen-Oberaden. In den Zirkus haben ihr Vater und ihre Oma sie schon manchmal mitgenommen. Mitgemacht hat Sanem aber noch nie. Mit sieben Jahren ist es ihr endlich gelungen. Als Hula Hoop-Star. „Das hat so Spaß gemacht“, ist sie restlos begeistert. Auch für weitere 129 Kinder der Prein-Grundschule ist am Wochenende im wahrsten Sinne ein „Manegen-Traum“ in Erfüllung gegangen.

Eleganter Drahtseilakt in luftiger Höhe

Genauso heißt der Mitmachzirkus von Zirkus Trumpf, der die ganze Woche über an der Schule sein zweimastiges Zelt aufgebaut hatte. Schon zum dritten Mal übrigens. „Angefangen hat es mit einem Mädchen aus einem Zirkus, das bei uns eingeschult wurde“, erinnert sich Schulleiterin Regina Kesting, die sich für die Abschluss-Vorstellungen am Wochenende in einen befrackten Zirkusdirektor mit Zylinder auf dem Kopf verwandelt hat. „Die Eltern fragten uns damals, ob wir nicht Lust hätten, so etwas einmal mitzumachen. Es war so toll, dass wir es noch mal wiederholt haben.“ Für die dritte Neuauflage wurde diesmal aber ein anderer Zirkus engagiert. „Wir haben den ersten Zirkus nicht mehr wieder gefunden“, so Regina Kesting.

Seiltanz war schon immer ihr großer Traum. „Ich fand es schon toll, als ich klein war und mein Bruder in einem Zirkus mitgemacht hat“, gibt Lily (7) zu. Jetzt balanciert sie mit fünf anderen Tänzerinnen über das Seil. Das ist gar nicht so einfach. „Dabei hat man ein Gefühl im Bauch, als ob man runterfallen muss“, erzählt sie. Zum Glück aber ist das Seil nicht hoch und Leute vom Zirkus halten sie fest, wenn sie auf Zehenspitze balanciert und Tücher vom Seil aufhebt. Die Artisten sind übrigens „alle richtig nett“. Allerdings: „Die leben ganz anders, reisen immer herum – das hat mir meine Mutter erzählt“, weiß Lily.

Genau diese Begeisterung ist es, die das Zirkusprojekt inzwischen zu einem festen Bestandteil in der Preinschule gemacht hat. „Es ist einfach unbeschreiblich, die Kinder einmal von einer anderen Seite zu sehen – und auch Leute aus einer völlig anderen Welt, der Welt des Zirkus, zu erleben“, begründet Schulleiterin Regina Kesting. Im Zirkuszelt, draußen unter freiem Himmel oder in der Turnhalle: In neun Gruppen entwickelte manches sonst schüchterne Kind ungeahnte Talente.

Show-Training mit gezähmten Tieren

Wie Michelle (9) und Sophia (10). Sie machen Kunststücke mit Tauben. „Das war gar nicht so schwer, weil die Tiere ja gezähmt sind“, sagen sie. Aber: „Man hat schon ein komisches Gefühl im Bauch“, gibt Michelle zu, die zum ersten Mal vor einem so großen Publikum steht. Manchem Westernhelden rutschen da beim Messerwerfen die Klingen aus der Hand. Andere schlagen munter Flic Flac, zähmen wilde Ziegen oder bringen als Clowns das ganze Zirkuszelt zum Lachen.

Katja Burgemeister (WAZ) 

 

Aktualisiert: 06.01.2017

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